Schufa Selbstauskunft? Was ist das?
Mit der Anforderung einer Schufa Selbstauskunft hat eine jede (Privat-)Person die Möglichkeit, die über die eigene Person bei der Schufa gespeicherten Daten zukommen zu lassen. Auf diese Weise ist es möglich, einen Überblick über alle erfolgten Einträge bei der Schufa zu erhalten.
Bei den Selbstauskünften der Schufa wird einerseits unterschieden zwischen der „Selbstauskunft“ sowie der „Verbraucherauskunft“. Eine Verbraucherauskunft legt im Gegensatz zur Selbstauskunft nicht alle gespeicherten Daten offen dar. Allerdings gilt für beide Varianten, dass in keinem Fall ersichtlich ist, an wen die betreffenden Daten jeweils bereits übermittelt wurden.
Wie funktioniert die Einholung einer Selbstauskunft bei der Schufa?
- eine so genannte Selbstauskunft kann direkt im Internet auf der Webseite der Schufa beantragt werden – die entsprechende Auskunft wird auf dem Postwege zugestellt
- die Selbstauskunft kann gleichermaßen auf dem Postweg angefordert werden, auch hier
- erfolgt die Übermittlung an den Empfänger per Post
- die Bearbeitungsgebühr beträgt aktuell 7,80 €
- eine kostenlose Einsicht in die eigenen Daten, welche bei der Schufa registriert sind, erhält man in den Verbraucherservicestellen der Schufa gegen die Zahlung einer Gebühr von 7,80€
Warum benötigt man eine Schufa Selbstauskunft?
Oftmals ist es für den einen oder anderen recht interessant, einen Überblick dahingehend zu verschaffen,
- welche Einträge über die eigene Person bei der Schufa registriert sind
- zur Überprüfung, ob möglicherweise gar Daten eingetragen sind, welche nicht mehr aktuell sind
Bei der Schufa Verbraucherauskunft verhält es sich so, dass sie nur die Daten, welche zur Vorlage bei neuen Arbeitgebern oder bei Vermietern dienen, um auf diese Weise ein gewisses Vertrauensverhältnis zu sichern (geregeltes Einkommen, unbefristetes Arbeitsverhältnis, gute Zahlungsmoral etc.)